Der Mückenfotograf mit dem Fanbus der Moskitos auf Tour in den Süden! Ein Tag zwischen Essen und Landshut - völlig unzensiert!

0600 Duisburg – Freitag Beim wachwerden fühle ich mich heute Morgen irgendwie wie Kind vor einem großen Tag oder auch wie ein Teenie vor seinem ersten Date. Beim Blick in den Spiegel sollte ich mich aber wohl besser wie einer der Untoten aus TWD fühlen. Wer möchte denn meine Lucille sein? Also erst einmal ein Käffchen und noch schnell die Frischwasseranlage bedienen. Käffchen – ach ja, da war ja noch was. Beim Gedanken an das Sponsoren Check In vergangenen Mittwoch mit der Eiscombo der Stechmücken denke ich an Mr. Bean. Danke Werner Hartmann für deine nette Nachricht. Ich darf zitieren: „Absolutes Highlight haha!“. Mein Grinsen dieser Nachbetrachtung strafft meine über Nacht angesammelten Hautfalten besser als nach dem Gebrauch der Uschi Glas Nachtcreme.

Packen wir es also an. Ich mache es heute wirklich. Auf was ich mich da eingelassen habe, frage ich mich schon seit Tagen. Erinnere ich mich doch noch zu gut an die viral erfolgreichen Videoblockbuster von Jan Barta von der Busfahrt mit den Fans im Dezember nach Tilburg. Da überschritt der Promillepegel aber locker die Pferdestärken des Busses. Nach Tilburg sind es nur zwei Stunden – nach Landshut mit Sicherheit ganze neun. Ich werde mich überraschen lassen. Jetzt aber ab zum Westbahnhof nach Essen – A40 I love u so much! Ich frage mich während der 15 minütigen Autofahrt in die Ruhrmetropole warum ich bei gefühlten 200 Fotoeinsätzen im Jahr überhaupt aus Frohnhausen weggezogen bin? Wie viele von euch schon wissen, war ich von 2013 bis 2017 fotografisch im Fuchsbau unterwegs. Jetzt checke ich neben Radio Essen eben eben auf Anfrage der Stechmücken zum Ende der letzten Saison am Westbahnhof ein. Das Finale dieser Saison vor Augen scheint es mir an der Zeit zu sein ein ganz persönliches Statement abzugeben. Das Fazit vorweg: ich bin emotional schon vor geraumer Zeit im Stechmückenpalast angekommen und fühle mich einfach pudelwohl in diesem Blutsaugerparadies. Der Puls meines Herzblutes an alter Wirkungsstätte tendierte aus bekannten Gründen gen Null und so bestätigte ich gerne das Angebot von der Curtiusstraße. Klar, ich bin Berufsfotograf – einer der sonst emotional stets Distanz zeigt (und auch oft muss), zumindest äußerlich, aber als Mückenfotograf bin ich halt nicht für eine Zeitungsklamotte unterwegs, sondern erlebe die Mücken, bis auf den Pausentee, stets hautnah und auch zu vielen Gelegenheiten außerhalb der Eisfläche und auch euch Kufencracks darf ich sagen – ich kann euch alle verdammt gut leiden, auch wenn es bei einigen schon bald wieder „Adieu!“ heissen wird. Dabei Herr Gentges – eine Einladung zum Pausentee würde ich nicht ausschlagen. Mein Herzblut wurde dank der Stechmücken wieder aufgefrischt – danke dafür! Ok, die Pressekonferenzen sind jetzt nicht so mein Ding, falle ich doch regelmäßig dadurch auf, diese mit mir runterfallenden Klamotten zu stören. 

0650 Essen Während ich mir noch Gedanken darüber mache, wann wir wo halten werden, um mal frischen Kaffee zu tanken, bin ich auch schon 17 km weiter auf dem Parkplatz vor der Halle angekommen. Die Mission Landshut kann beginnen, wurde aber direkt mit einem weiteren Fettnäpfchen von mir eröffnet. Als Erster am Platz freute ich mich, dass der Bus schon kurz nach mir anrollte, wollte ich doch meine ganzen Plörren schnell schon einmal einladen. So dirigierte ich den Doppeldecker auf den großen Parkplatz vor dem Eispalast. Beim Begriff Doppeldecker werde einige von euch jetzt mit Sicherheit schon stutzen – und ich sage euch, zu Recht, völlig zu Recht. Denn den Bus, den ich kaperte, um mir den besten Platz zu sichern, war der Mannschaftsbus, der an ganz anderer Stelle erwartet wurde. Jetzt weiß ich warum der Busfahrer mich fragend musterte, als ich auf seine Frage, wann denn die Rückfahrt geplant sei, ganz unverblümt antwortete „Ok, das Spiel beginnt um 19:30 Uhr – wenn wir die Overtime, mit der ich rechne, einplanen, dann gewinnen, werden wir alle noch ausgiebig jubeln und ausgelassen feiern. Bis wir uns gesammelt haben und abfahrbereit sind wird es also so 23:00 Uhr sein.“ Tatsächlich war es eine Punktlandung von mir und du Zucky hast meinen Tipp nicht angenommen. Alle tippten und tippten fröhlich für einen Euro im Bus und ich wollte meinen Einsatz für folgenden Tipp setzen: Sieg für Essen nach Overtime bei einem 2:2 nach 60 Minuten! Noch Fragen? Zurück zum Bus. Woran ich merkte, dass da jetzt mit dem Bus was schief gelaufen war? Nun, ganz klar – als Dominik, seines Zeichens Betreuer (manchmal auch als Co-Trainer auf den Spielberichten ausgewiesen) der Kufencracks, auf den Bus zugestürmt kam. Als er mich sah, konnte ich in seinem Gesicht ablesen ‚Nein, nicht der schon wieder!’. Ich habe vor Lachen gerade Pipi in den Augen.

0730 Wie gerne ich aber den Bus genommen hätte erschloss sich mir und auch den Fans spätestens nach der Ankunft des wirklich für uns geplanten Gefährts. Schon nach kurzer Zeit stellten wir fest, dass die beiden Busfahrer stimmungstechnisch wohl lieber U-Bahn fahren. Doch selbst dort, in den dunklen Tunneln der Unterstadt, bewahrt man sich noch eine kleine Priese Humor – wir reden schließlich nicht von Deckel drauf und gut. Was haben die denn bei der Buchung für Mitreisende erwartet? Eine Kaffeefahrt für debile Eishockeyfans die heilsame Magnetenpucks oder vor Erdstrahlen schützende Trikots kaufen wollten? Also wirklich! Wieder so ein Moment in dem man am liebsten die Fahne mit ‚Einmal mit Profis arbeiten!’ hätte hochhalten wollen. Wenigstens haben die ihre dritten Zähne nicht auf die Ablage gelegt!

0750 Einsteigen bitte!

0810 Die Mannschaft ist mit dem von mir unterschlagenen Bus mittlerweile unterwegs. Bei uns noch eine kurze, aber klare Ansage aus der Abteilung Fanbeauftragte. Zucky gibt des Startschuss mit den Worten „Im Bus keine Türen zu öffnen, die uns nicht gehören!“. Los geht es. Wie auf ein Zeichen starten mit dem Umdrehen des Zündschlüssels durch den Untoten am Steuer die ersten Fachsimpeleien während sich aus den Lautsprechern die holländische Version der Gumminbärchenbande quält.

0830 Zwanzig Minuten nach der Abfahrt hat der Bus endlich die Autobahn erreicht. Tief, ganz tief in mir hoffte ich, dass die Fahrer das Gaspedal nicht an ihr Stimmungsbarometer angeschlossen haben, denn sonst würden wir wahrscheinlich erst zu den PlayOffs um den Aufstieg in die DEL 2029 in Landshut ankommen.

0900 Mich dürstet nach Kaffee – der rote Knopf an der Decke neben den Lichtschaltern animiert mich zum Drücken. Aber nix passiert?! Kein Blinken, kein Klingeln. Was bedeutet denn das Symbol mit der dampfenden Tasse? Nicht berühren – Verbrennungsgefahr? Keine Saftschubse wie im Flugzeug, der man das Lächeln ins Gesicht geschossen hat. Dafür werde ich aber schon auf zig Getränke von den Fans eingeladen – Berliner Luft scheint besonders hoch im Kurs zu stehen, aber auch das Radler findet immer noch zahlreiche Abnehmer. Ich will ja auch nicht als Spielverderber vom Schwarm auf dem nächsten Rastplatz ausgesetzt und angeleint werden, um mich in der nächsten Sendung von „Tiere suchen ein Zuhause“ wiederzufinden. Also dann lieber Aufbackbier an Stelle von Aufbackbrötchen und heißem Kaffee. Stößchen – die nächste Raststätte kommt bestimmt. Ich konnte sogar noch dazu lernen. Nun weiß ich was passiert, wenn man nicht weiss was Berliner Luft ist. Die Zeremonie, also eigentlich die Berliner Luft Taufe mit Glitter inside, die bei einem Fan aufgrund seiner Unwissenheit durchgeführt wurde kommt ungefähr der ersten Äquatorüberquerung gleich. Ist wirklich fast das Gleiche, da Landshut ja schließlich auch südlich von Köln liegt.

0930 – 1245 Mannigfaltig sind die Gesprächsthemen der ersten Touretappe. Das Busforum bietet für alle Geschmacksrichtungen entsprechende Mitredeangebote. Wie findest du das PlayOff Shirt? Welcher Spieler kommt? Welcher Spieler hat besonders verdient gegangen zu werden? Einige hitzige Diskussionen, zeitweise auch im Condition Red Bereich, wurde geboten. Ab und an verlangte ich zu diesem mir dargebotenen großen Kino Popcorn. Aber dieser Bitte konnte leider nicht entsprochen werden. Hier muss bei der nächsten Fahrt unbedingt nachgesteuert werden. Was höre ich da gerade – ein Schaf im Wolfspelz ist an Bord – ein Herner?

1030 Zwischendurch habe ich das Gefühl in einer fahrenden Metzgerei zu sitzen. Mettenden mit Senf, (stinkende) Frikadellen und ausladend groß geschnittene Fleischwursttücke machen die Runde. Ich merke – alle lieben Lebensmittel. „Ey FEE, auch mal abbeißen?“ schallt es durch den Bus. Selbst wenn wir bis 2029 unterwegs sein sollten fühle ich mich bestens versorgt und bedanke mich an dieser Stelle recht herzlich für das aufopferungsvolle großartige Catering der Mitreisenden zu meinen Gunsten!

1245 Raststätte Spessart – Regen, bei den meisten sitzt die Frisur eh nicht mehr. Aber jetzt ist Kaffeezeit – zunächst aber die bisher konsumierten Getränke wegtragen. Die orale Entsorgung war zu diesem Zeitpunkt aber bei niemanden eine Option.

1320 Weiterfahrt. Gut gestärkt mit den täglichen Dingen des Lebens – also Burgern, geht es weiter auf der A3 gen Süden. Durch die frische Luft angeregt finden die Diskussionen rund um die schwarze Hartgummischeibe ihre Fortsetzung. Die Edmonton Oilers in Köln, der Zerfall der Pinguine in Krefeld und die Frage ob man in Duisburg überhaupt noch Eishockey spielen sollte fanden großen Anklang. Aber auch die Spieler der eigenen Mannschaft wurden ins Visier genommen. Jeder bekam auf der berühmten Skala zwischen eins und zehn seinen Standort zugewiesen. Hart ins Gericht gingen die Fans, ausgestattet mit neuen Schals und Trikots aus der Merchschmiede von Colin Raymond, der sich auch noch genau vor die brummelnden nicht gruppentauglichen Busfahrer setze, mit den Spielern.

1500 Halt in Nürnberg-Feucht und meine zweite Latte an diesem Tag. Noch schnell original bayrische Souvenirs made in China (kaufe stets regional!) an der Raststätte fotografieren. Gehört eben dazu wie das Dirndl auf dem Weihnachtsmarkt. Wir nähern uns langsam (wie gehabt) dem Ziel an der Isar (und werden dieses tatsächlich noch vor 2029) erreichen. Marco und Zucky „pfände(r)n“ jetzt das Geld für die Eintrittskarten. Die beiden erinnern mich bei ihrer Vorgehensweise schon ein wenig an die berühmt berüchtigte Moskau-Inkasso Truppe. „Die FEE braucht keine Karte, die ist akkreditiert!“ bringt Marco schon fast trällernd zu „Here We Go“ über die Lippen. Ja, ich habe schon mein Knie gebeugt!

1545 Mit den Eintrittskarten ist jetzt alles geregelt und prompt zeigt sich die Sonne am bayrischen Nachmittagshimmel, alle haben ganz artig ihr Tellerchen leer gegessen. Bis zur Ankunft bleibt aber noch Zeit für weitere Fachsimpeleien, die aber nun mehr in (wilde) Spekulationen ausarten. Wer geht wohin, wer kommt, bleibt Gentges auch noch in der nächsten Saison Trainer und und und – ihr kennt das! Da sag ich jetzt hier gar nix zu. Reißverschluss zu, abgeschlossen, versiegelt und Schlüssel weggeworfen!

1630 Landshut – wir sind da. Auf einem Parkplatz direkt an der Isar gegenüber dem Eisstadion am Gutenbergweg und nach einem 15-minütigen Einparkmanöver unseres von Geburt an im Keller lachenden Fahrers, können wir endlich aussteigen. Also mal ehrlich – auf solche unfreundlichen Fahrer bin ich noch nie getroffen. Sicher und bei 5 Euro für das Phrasenschwein bring ich gerne „Einmal ist immer das erste Mal!“ zum Besten, aber so was braucht doch wirklich niemand! Wie man so etwas ändert? Ich dachte an den Film „Stromberg“. Da fährt der Bürodiktator den Bus doch selbst zur Betriebsfeier. Das nächste Mal werde ich einfach eingreifen. Personenbeförderungsschein? Quatsch, brauche ich nicht – ich habe doch einen Presseausweis!

1631 Aussteigen – Fototermin. Habe ich doch extra einen überdimensionalen Polaroidrahmen in bayrischer Raute gebastelt. Bitte mal alle zu nicht gestellten Fotos antreten und auf Kommando lächeln! Feenstaub entertaint mal wieder. Läuft! Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kann ich auch die Hardcore-Fans für den Spaß an der Sache begeistern. Freut mich. Dazu noch ein paar romantische Aufnahmen im Moskitos Game-Worn Shirt an den Ufern der Isar – perfekt! Was für schöne Andenken an einen großartigen Tag, der sein sensationelles Finale aber erst noch finden sollte.

1650 Noch kurz die Fankaravane fotografisch zur Halle begleiten. Jetzt heißt es für die nächsten Stunden erst einmal Abschied nehmen. Ich trenne mich von den Fans und besuche Frau Brandl in der Geschäftsstelle des EV Landshut. Meine Akkreditierungen liegen bereit, noch schnell das VIP-Bändchen umgeschnallt und dann auf das Gelände zu erkunden.

1700 Hier ein paar kleine Einspieler für Instagram, hier ein paar Backstage Fotos für die Fotostrecke. Seitenblicke für die Fans, die diese so sonst nicht erhaschen können. Große Namen hängen von der Hallendecke, an einem der traditionsreichsten Orte für Puck-Wallfahrer in Deutschland, herab. Truntschka, Kühnhackl, Sturm – Namen mit Gänsehautfaktor. Das Eistadion mit seiner Tradition, seinen Spielern, seine Erfolgen – kurz gesagt einfach das Wallhalla eines jeden Eishockey-Fans. Man beugt ganz automatisch sein Knie und dies zu Recht. Und auch die Fans machen dieser Sportstätte aller Namen Ehre. Was für ein Wand, was für eine Stimmung, was für eine Gastfreundschaft – Chapeau! Es war mir eine Ehre bei euch in Landshut. Dienstag komme ich wieder.

1745 Das Warmup nähert sich. Die Kufenflitzer beider Teams bereiten sich in wenigen Minuten auf das Spiel vor. Ich verabschiede mich erst mal in den VIP-Bereich um bayrische Spezialitäten vom Fass zu probieren.

1830 Eine Spielzusammenfassung an diese Stelle – nein. Niemand braucht hier jetzt ein herunterrasseln von Toren, Zeitstrafen oder die Erwähnung von statistisch verwertbarem Material. Das überlasse ich gerne den ungezählten Nerds und den meist leider sehr langweiligen Ausführungen der schreibenden Zunft.

1910 In der ersten Drittelpause die angekündigte Ehrung von Marco Sturm und seinem Co Christian Künast. Hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft doch, wie sich doch mittlerweile über jede Bande und darüber hinaus herumgesprochen hat, die Silbermedaille in Südkorea gewonnen und Mannschaften wie Schweden und Canada das Fürchten gelehrt. Wo auch sonst sollte man das Trainergespann stilechter ehren, als in Landshut. Perfekt! Dazu dann noch das von mir auf den Namen SCHWEDENSPIEL getaufte PlayOff Game zwischen Landshut und Essenan diesem Abend – mehr geht kaum, nicht bei diesem Spiel und auch nicht zu einem anderen Anlass! Nachtrag:  Dachte ich, denn der kommende Sonntag, mit dem zweiten Match am Westbahnhof stand ja zu diesem Zeitpunkt noch in den Sternen.

2215 Springen wir also direkt ans Ende und zu einem zumindest für die Moskitos krönenden Abschluss und einem erfolgreichen ersten Auswärtsspiel in der Serie des Achtelfinal PlayOffs mit dem Süden. Lautenschlager setzt den unglaublichen Höhepunkt gegen schockgefrostete Landshuter. So war das an der Isar weder geplant noch erwartet. Zum Trübsal wurde geblasen. Zu früh freuen in den PlayOffs – für die Essener Mannschaft selbstredend ein absolutes No go, aber doch schon ein verdammt wichtiger Punkt. Der Frust bei den Bayern äußerte sich dann u.a. in einem Kommentar eines wahrlich ziemlich unterbelichteten Landshuter Fans: “Schlimm gegen eine Mannschaft zu verlieren, die eigentlich nur Bayernliga Niveau hat!“. Ja, an solchen Kommentaren liest man doch gerne die Sitztiefe des Moskitostachels ab und kann dabei gleichzeitig froh sei, dass es von solchen Fans zwar einige, aber zum Glück nicht genug gibt! Das Gros der Landshuter Supporter aber top!

2230 Kein erneutes Auflaufen der Mannschaft, keine Pressekonferenz. PlayOffs eben. Die Fans pilgern nach draussen, klatschen ab, liegen sich in den Armen – Freude pur! Auch bei mir. Ich bin immer noch geflashed. Der Bus ist schon vorgefahren und da sind sie wieder – die zwei Wildecker-Herzbuben mit dem Hang zur ausgelassenen Fröhlichkeit. Sie unterdrückten schon zu Begin der Rückfahrt zwanghaft jeden Ansatz aufkommender Partystimmung. Es hätte mich nicht gewundert, wenn sie jetzt auch noch eine DVD mit dem Sandmännchen eingelegt hätten.

2400 Noch 7 Stunden bis Essen. Viele versinken direkt im Traumland – andere versuchen das erlebte immer noch greifbar zu machen. Noch eine gute Mischung Barcardi Cola wurde mir kredenzt, ich wünschte mir dann auch noch einen zweiten, bevor ich um 0400 auch für 2 Stunden ein wenig vor mich hindösen konnte.

0700  Essen – Samstag „Ihr Ziel liegt genau vor Ihnen!“. Wow, 24 Stunden mit den Moskitos unterwegs. Wir sind alle erschlagen. Schnell nach Hause. An Bettruhe brauche ich aber zunächst nicht denken. Die Fans, auch die, die über das Internet das Spiel angeschaut haben, wollen Fotos sehen und alles nochmal Revue passieren lassen.

0730 Back @ Office. Fotos sortieren. Selbst die Mausbewegungen wollen bei mir nicht mehr so richtig funktionieren und mit der Konzentration geht es auch rapide bergab. Doch um 1100 ist es geschafft. 300 Fotos vom Vorabend finden den Weg in die Galerie.

1105 Wieder Packen. Bei der FEE wird sich heute nicht ausgeruht. Es geht weiter. Zurück zum Stechmückenpalast am Westbahnhof. Der Young-Moskitos KIDSDAY möchte fotografiert werden.

1600 Alle Fotos im Kasten. Auch ein paar Spieler war vor Ort und sahen genauso Scheiße aus wie ich. Zurück. Fotos fertig machen, hochladen und wie immer doppelt und dreifach archivieren.

2030 Es ist vollbracht. Gute Nacht und bis Sonntag Abend zum zweiten Spiel in der Achtelfinal PlayOff Serie gegen den EV Landshut.

Doch bevor ich unter die Decke krieche. Es war mir ein Vergnügen – es war einfach sensationell auch den Schwarm hautnah kennenzulernen. Danke für einen wunderbaren Tag im Fanbus – ich komme gerne wieder! Hier jetzt noch für euch die Fanfotos der Fahrt als Download. Kostenfrei, ohne Logo und für die private Verwendung  und für eine bleibende Erinnerung. Die #FEE.